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Die
Pharaonen des Alten Reiches
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Djoser
3. Dynastie, um 2690-2660 v. Chr.
Djoser war der 2. König der 3. Dynastie und ließ sich die erste in
sieben Stufen gebaute Grabanlage aus Stein errichten. Diese Stufenpyramide
von Saqqara zählt zu den ältesten monumentalen Steinbauten der Welt. Der
berühmte Bauleiter der Stufenpyramide Imhotep gilt als der
Erfinder der Steinarchitektur. Pharao Djoser konnte sein
Herrschaftsgebiet bis in den Sinai ausdehnen und verewigte dort seinen
Namen in Felsbildern. |

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Cheops
4. Dynastie, um 2585-2550 v. Chr.
König Cheops ließ als 2. Herrscher der
4. Dynastie die größte Pyramide von Giza erbauen. Auch er hinterließ
seinen Namen im Sinai und pflegte Handelbeziehungen mit Byblos. Bekannter
ist er jedoch durch die im Papyrus Westcar niedergeschriebenen
Erzählungen vom Hofe des Königs Cheops. |

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Djedefre
4. Dynastie, um 2550-2540 v. Chr.
Als ältester überlebender Sohn und Nachfolger des Cheops wurde Djedefre
zum 3. Herrscher der 4. Dynastie. Er nannte sich als erster Pharao
"Sohn des Sonnengottes Re" und vertiefte den Sonnenkult. Seine
Pyramide in Abu Roasch wurde nie vollendet. |

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Chephren
4. Dynastie, um 2540-2505 v. Chr.
Chephren war der 4. König der 4. Dynastie und wie sein Vorgänger Djedefre
Sohn des Cheops. Er schob die Söhne des Djedefre beiseite
und bestieg den Thron. Während der 4. Dynastie bereits wurde der
Sonnengott Re in der Staatsreligion bedeutsamer. Auch Chephren bezeichnete
sich als "Sohn des Re". |

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Chepren ?
4. Dynastie, um 2540-2505 v. Chr.
Chephren war der Sohn des Königs Cheops und der Erbauer
der zweitgrößten Pyramide in Giza. Der(!) als Abbild des
Sonnengottes angesehene große Sphinx, wurde schon zur Zeit des Cheops aus dem
natürlich anstehenden Fels gehauen. Chephren baute dem Sonnengott Re
einen eigenen Tempel und ließ den Taltempel seiner Pyramide daneben
errichten. |

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Mykerinos
4. Dynastie, um 2500-2482 v. Chr.
Mykerinos kam als Sohn des Chephren nach
einer kurzen Zwischenherrschaft des Bicheris auf den Thron und
wurde sechster König der 4. Dynastie. Er ließ die wesentlich kleinere 3.
Pyramide in Giza erbauen und sie mit Granit verkleiden. Der Totentempel
des Mykerinos wurde während seiner Regierungszeit nicht fertig. Im Taltempel des Königs
Mykerinos in Giza fanden Ausgräber, von
ursprünglich zwölf Statuengruppen, vier vollständige und Teile einer
weiteren Triade. Sie zeigen den König zwischen der Göttin Hathor und
einer Gau- oder Provinzgöttin. |

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Userkaf
5. Dynastie, um 2475-2467 v. Chr.
Als erster König der 5. Dynastie regierte Userkaf in einer
Zeit ohne politische Vorkommnisse. Nach einer Erzählung im Papyrus
Westcar wurde Userkaf als einer von Drillingen, deren Vater ein
Priester war, geboren. Von Userkaf ist die erste Kolossalstatue des
Alten Reichs erhalten geblieben. Seine Pyramide errichtete er nicht mehr
in Giza, wie seine Vorgänger, sondern in Saqqara. Er weihte auch das
erste Sonnenheiligtum, das ganz dem Sonnenkult bestimmt war. |

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Neferefre oder Raneferef
5. Dynastie, um 2433-2428 v. Chr.
Neferefre war König der 5. Dynastie und bislang nur spärlich
belegt. Bei neueren Ausgrabungen jedoch wurde sein Totentempel an der Ostseite seiner
unvollendeten Pyramide in Abusir gefunden und darin eine unerwartet große Anzahl seiner
Statuen entdeckt.
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Pepi I.
6. Dynastie, 2268-2228 v. Chr.
Als 3. König der 6. Dynastie kam Pepi I., nach der Ermordung
seines Vaters, schon als Kind auf den Thron und regierte 40 Jahre. Er
heiratete nacheinander zwei oberägyptische Fürstentöchter, die beide Anchnesmerire
hießen. Die erste und ältere der beiden Gattinnen starb bald nach der
Geburt ihrer beiden Kinder Merenre und Neit. Die jüngere
und nachfolgende Gattin lebte noch während der Regierungszeit ihres
Sohnes Pepi II.
Pepi I. führte
Handelsbeziehungen mit Vorderasien. Als Nomadenvölker nach Palästina
eindrangen und die Beziehungen störten wagte er einen ägyptischen
Vorstoß. |

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Merenre
6. Dynastie, 2228-2221 v. Chr.
Für 7 Jahre folge Merenre als 4. König der 6. Dynastie seinem
Vater Pepi I. auf den Thron. Während seiner kurzen Amtszeit reiste
er nach Nubien und besuchte dort die Alabastersteinbrüche. |
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Pepi II.
6. Dynastie, um 2200 v. Chr.
Pepi II. kam wie sein Vater Pepi I. als Kind auf den Thron und
regierte nach der Überlieferung 94 Jahre lang. Jedoch wird vermutet, daß
es sich um einen Übersetzungsfehler der antiken Geschichtsschreiber
handelt und die Regierungszeit nur 64 Jahre dauerte. Während seiner
Regierung im Kindesalter wurde ihm von einer Expedition ein Pygmäe oder
Zwerg mitgebracht, dessen Ankunft der kindliche König ungeduldig
erwartete.
Nach seiner langen Amtszeit löste sich der Staat des Alten Reiches auf
und eine Zeit der Thronwirren, die 1. Zwischenzeit, begann. |

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