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Königsplastik
Mittleres Reich
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Mentuhotep II.
11. Dynastie, um 2061-2010 v. Chr.
Diese Sitzfigur stand in einem aufgeschütteten Grabschacht, in den
der Antikeninspektor Howard Carter im Jahre 1900 einbrach. |

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Sesostris I.
12. Dynastie, um 1971-1929 v. Chr.
Im Nordosten der Grabanlage Sesostris' I. wurden in einem Versteck
zehn seiner Sitzstatuen gefunden. Die beiden Holzstatuen, die hier zu
sehen sind, waren dagegen in der Umfassungsmauer einer angrenzenden Mastaba
versteckt. |
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Sesostris I.
12. Dynastie, um 1971-1929 v. Chr.
Die aus Anorthositgneis gefertigte Figur zeigt den knienden König Sesostris
I., der als Opferer einem Gott zwei kugelige Gefäße darreicht.
Obwohl der untere Teil der Figur abgebrochen und nicht mehr erhalten ist,
kann dennoch aus den Resten der Fußsohlen unter dem Gesäß auf eine
kniende Haltung geschlossen werden. |

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Sesostris II.
12. Dynastie, um 1890 v. Chr.
Die Bildnisse Sesostris' II.
greifen zurück auf die Darstellungen des Alten Reiches. Er trägt ein
breitrandiges Königskopftuch, dessen Enden hier besonders eng ausfallen
und die Ohren freiläßt. Charakteristisch für die Plastik der 12.
Dynastie sind die beiden großen, etwas abstehenden Ohren. Seine
Kolossalstatuen wurden von Ramses II. während des Neuen Reiches
wiederverwendet (usurpiert) und überarbeitet. |

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Sesostris III.
12. Dynastie, um v. Chr.
Am Ende der 12. Dynastie folgte die Königsplastik einem neuen
Konzept. Besonders die königlichen Porträtzüge des Sesostris' III.
wurden schonungslos gealtert, sorgenvoll, müde und
zerfurcht dargestellt. |

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Amenemhet III.
12. Dynastie, um 1840-1795 v. Chr.
Mehrere Statuen Amenemhets III. aus dem Amun-Tempel in Karnak
waren viele Jahre im Hof vor dem 7. Pylon des Tempels verborgen. Der
sogenannte "Cachette-Hof" wurde zwischen 1901 und 1905
freigelegt und brachte mehr als 2000 Rundbilder und sogar Bauteile
älterer Tempel zutage. Die hier abgebildete und in Memphis
gefundene Figur ließ der spätere König Merenptah
wiederverwenden und mit seinem eigenen Namen beschriften. In der
überlebensgroßen Figur wurde Amenemhet III. als Beter
dargestellt, der seine beiden Arme an den Körper presst und die Hände
flach auf den Königsschurz gelegt hält. |

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