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Die
Königsplastik als Bildprogramm
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Bereits in der Frühzeit ließen sich die Pharaonen darstellen,
um ihre Persönlichkeit im ganzen Land zu zeigen.
Ihre Bildnisse reichen vom einfachen Statuenprogramm bis zur
Verwendung als Propagandamaterial.
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| Ein König ließ seine Statuen zur Aufstellung in den Tempeln
anfertigen, die dazu bestimmt waren, das Königtum zu repräsentieren. Dazu trug
er entweder die rote oder weiße Krone, oder beide vereint in der Doppelkrone der
beiden Länder, das Nemes-Königskopftuch oder die sogenannte Beutelhaube. Der König wurde entsprechend dem Schönheitsideal stets
mit idealisiertem überindividuellem Antlitz dargestellt. Unter seinem Kinn
wurde der Zeremonialbart befestigt. Bekleidet
war der König entweder mit dem Heb-Sed-Mantel des Thronjubiläums oder
er trug bei
nacktem Oberkörper den gefälteten königlichen Schendit-Schurz. |
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